8.3. Weltfrauentag

Wir kämpfen seit 110 Jahren für die Gleichstellung der Frauen in allen Lebensbereichen!

Frauen und Mädchen haben weltweit und in Deutschland nicht dieselben Rechte wie Männer. Ungleiche Löhne, die ungleiche Aufteilung der Sorgearbeit, die deutlich größere Wahrscheinlichkeit in Altersarmut leben zu müssen, die Unterrepräsentanz in Unternehmen und Politik sowie die sexualisierte Darstellung von Frauen in Werbung und Medien, Femizide, Genitalverstümmelung, Zwangsverheiratungen und häusliche Gewalt sind nur einige der Punkte in denen Frauen Benachteiligung erfahren.

Der Blick in das eigene und unsere Nachbarländer macht deutlich: Einmal erreicht, heißt nicht für immer gewonnen! Sowohl die körperliche Selbstbestimmung als auch die Rolle der Frauen wird wieder zur Diskussion gestellt und oft von Männern verhandelt. Rechte Kräfte fordern die Rückkehr in längst überwunden geglaubte stereotype Rollenbilder und Corona macht deutlich wie fragil die Meilensteine der erkämpften Rechte der Frauen sind.

1911 wurde der Frauentag zum ersten Mal in Deutschland von der Sozialdemokratin Clara Zetkin organisiert. Seit 100 Jahren wird er jährlich am 08. März gefeiert. In Berlin ist er seit 2019 ein gesetzlicher Feiertag. Und heute sind der Kampf und die Forderungen nach der vollen sozialen, wirtschaftlichen, poltischen, und kulturellen Gleichstellung von Frauen genauso wichtig wie vor 110 Jahren! Dafür setzen wir uns ein!