Tagebuch der Unzulänglichkeiten

Chronologie:

  • November 2019: Die Stadtwerke Dietzenbach erhält aufgrund Liquiditätsengpässe 4.500.000 € von der Kreisstadt Dietzenbach.
    Das Geld wird dem Anlagenfond entnommen.
  • 16.12.2019: Der Magistrat beschließt (nachträglich) die Entnahme vom Anlagenfond für die Stadtwerke. Dem Magistrat wird von Investitionen  berichtet und nicht von Liquiditätsproblemen.
  • 13.10.2020: In einer nichtöffentlichen Veranstaltung werden die Stadtverordneten über die finanziellen Lage der Stadtwerke Dietzenbach informiert.
  • 22.10.2020: Im Haupt- und Finanzausschuss werden durch Nachfragen deutlich und erstmals öffentlich, welche Verfehlungen stattgefunden haben.
  • 30.10.2020: In der Stadtverordnetenversammlung wird über die kommunale Ausfallbürgschaft für die Stadtwerke Dietzenbach entschieden.
    Ein Tag vor der Deadline!
  • 30.10.2020: Die SPD-Fraktion initiiert einen Akteneinsichtsausschuss.
  • 2.11.2020: Rainer Engelhard tritt aus dem Aufsichtsrat der Stadtwerke Dietzenbach aus,  weil er mit der Geschäftspolitik hinsichtlich der Liquidität nicht einverstanden ist und dies auch nicht weiter verantworten kann.
  • 12.11.2020: Die SPD-Stadtverordneten Rainer Engelhardt und Jerome Alex haben eine Fachaufsichtsbeschwerde gegen Bürgermeister Jürgen Rogg beim Regierungspräsidium Darmstadt und beim Kreis Offenbach eingereicht.
  • 2.12.2020: Die SPD Fraktion hat den Verdacht, dass die Städtischen Betriebe Gebührenüberschüsse als Kreditmittel den Stadtwerken zur Verfügung gestellt haben.